Das Angebot kann mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT ausgezeichnet werden. Die Programme unterscheiden sich in bezug auf die Zielgruppe, Inhalte und Methoden deutlich von Maßnahmen im Rahmen des Rehabilitationssports bzw. Funktionstrainings.Der/die Leiter/in dieser Angebote müssen über eine staatlich anerkannte Ausbildung im Bereich Bewegung (z.B. Sportwissenschaftler/in, Physiotherapeut/in) verfügen, im Rahmen einer Schulung in das durchzuführende Bewegungsprogramm speziell eingewiesen sein und eine Zusatzqualifikation für den jeweiligen Problembereich erworben haben. (Bei Sportwissenschaftlern, die in ihrer Ausbildung einen expliziten Baustein Gesundheit/Gesundheitssport und/oder Sporttherapie durchlaufen haben, ist die Zusatzqualifikation entbehrlich.)
Zielgruppe sind Personen mit Bewegungsmangel und speziellen Risiken (z.B. Rücken, Blutzucker, Herz-Kreislauf-System) ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Die Inhalte des Angebots sind in der Regel gezielter auf das Risikoprofil, aber nicht therapeutisch ausgerichtet.
Das Angebot muss die sechs im Leitfaden Prävention der Spitzenverbände der Krankenkassen definierten Kernziele von Gesundheitssport ansteuern und inhaltlich und methodisch darauf ausgerichtet sein.
(siehe Präventionsprinzip „Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“ Leitfaden der Krankenkassen )