33. Ausgabe des Jahn-Reports erschienen

Im 14. Jahn-Brief, der über die aktuellen Probleme der Jahn-Gesellschaft informiert,  beschäftigt sich  der Präsident, Hansgeorg Kling, mit den beeindruckenden Veranstaltungen, die in diesem Jahr aus Anlass des 200-jährigen Bestehens der Turnbewegung stattfanden und die teilweise auch von unserer Gesellschaft mitgestaltet worden sind.

Das Heft enthält die Festrede, die unser Ehrenmitglied und Ehrenpräsident des Deutschen Turner-Bundes, Prof. Dr. Jürgen Dieckert, anlässlich der Feierstunde, die am 18.6.2011 auf der Hasenheide stattfand, gehalten hat. Viele Bilder vermitteln einen optischen Eindruck von dieser Veranstaltung. Präsidiumsmitglied Josef Ulfkotte berichtet sowohl über die Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, die aus gleichem  Anlass in Berlin abgehalten wurde und über den Turnplatz in Friedland (bei Neubrandenburg), der als erster nach der Hasenheide bereits im Jahre 1814 eingerichtet worden ist. Ausführlich geht er in seinem Beitrag auf die verdienstvollen Arbeiten von Barthel, Grünwald und Jeran ein, und er erläutert den Anspruch, den 1990 gegründeten „TSV Friedland 1814“ als den ältesten deutschen Turn- und Sportverein anzuerkennen. Darüber hinaus ist Ulfkottes Beitrag, den er auf der DVS-Tagung gehalten hat zum Thema: „Jahn und die Anfänge der Turnpresse in Deutschland“, abgedruckt.

Gerd Steins befasst sich in einer interessanten Zusammenstellung mit den unterschiedlichen Ausgaben von „Deutsches Volksthum“ und in einem weiteren Beitrag über die Eröffnung des Naumburger Turnplatzes im Jahre 1846. Weitere Beiträge widmen sich den Themen: „Die Turnerschaft von 1890 in Sao Paulo“ (Quitzau) sowie „Jahn und die Vereinigten Staaten von Amerika“ (Nippe).

Kurzberichte und Gratulationen zu Ehrentagen runden den wieder sehr gelungenen Jahn-Report ab.

Download unter www.jahn-gesellschaft.de

[Pressedienst der Jahn-Gesellschaft]

32. Jahn-Report ist dem Thema gewidmet: 200 Jahre Hasenheide

Auch der 32. Jahn-Report wird mit dem Jahn-Brief eingeleitet, in dem Hansgeorg Kling auf die vor uns liegenden Höhepunkte hinweist:

  •    die Feierstunde am 18. Juni 2011, 14.30 Uhr auf der Berliner Hasenheide
  •     die Tagung der Sektion Sportgeschichte der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in Berlin zum Thema: „Vom Turnen auf der Hasenheide zum Sport als Kulturgut“
  •     das traditionelle Lanzer Jahn-Kolloquium am 25.6.2011 zum Thema: „F.L. Jahns Wirken - heute verkannt, geschmäht, gefälscht?“
  •     die Mitgliederversammlung der Jahn-Gesellschaft anlässlich des 89. Jahn-Turnfestes am 19.8.2011 in Freyburg
  •     die Buchveröffentlichung von Hans-Joachim Bartmuß und Josef Ulfkotte  „Nach dem Turnverbot: ‚Turnvater Jahn‘ zwischen 1819 und 1852“

Hans-Jürgen Schulke hat sich sehr um die Beiträge für den vorliegenden Jahn-Report verdient gemacht. Bekannte Fachleute schrieben grundlegende Beiträge unter dem Blickwinkel „Jahn und die Moderne - Was uns 200 Jahre Turnplatz auf der Hasenheide heute lehren.

Schulke betrachtet den Turnplatz als „Manifestation der Grundrechte“, und er beantwortet  in seinem grundlegenden Beitrag die Frage, ob Jahn ein Moderner war, mit einem eindeutigen Ja!

Dieckert fragt nach dem Fortschritt im pädagogischen Handeln, Ulfkotte sieht den Turnplatz als einen frühmodernen Handwerksbetrieb, Scharenberg verfolgt die bleibende Faszination seinerzeit erfundener Turngeräte, Milles ein in jener Zeit entstehendes neuartiges Gesundheitsverständnis, Leirich erkennt die Bedeutung der Turnsprache für die Öffnung des Turnens hin zum Volk, Jütting verfolgt das allgegenwärtige demokratische Vereinswesen seit dem ersten Turnplatz. Weitere interessante Beiträge und Informationen vervollständigen den sehr gelungenen und überaus lesenswerten Jahn-Report.

Download unter www.jahn-gesellschaft.de

Jahn-Report würdigt in einer Sonderausgabe „200 Jahre Turnbewegung“

Hansgeorg Kling, der Präsident der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft, schreibt in seinem Grußwort: „Mit dieser Sonderausgabe des „Jahn-Reports“ würdigen wir die Geschehnisse des Jahres 1811, als Friedrich Ludwig Jahn den ersten öffentlichen Turnplatz auf der Hasenheide in Berlin „in Betrieb“ nahm. Und in seinem Beitrag „Vom Sinn unserer Beschäftigung mit der Turngeschichte“ stellt er fest, dass die Suche nach alten Dokumenten, wie das auch in Vereins-Festschriften und Chroniken geschieht,  immer auch damit verbunden wird, die Vereinsgeschichte in die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge der jeweiligen Zeit einzuordnen, um letztlich die Zukunft gestalten zu können. Das geschieht nach dem Muster „Zukunft braucht Herkunft“ oder „Wir sind, was wir geworden sind“.

Zu Recht stellt der  Deutsche Turner-Bund das Jahr 2011 unter den Leitsatz „200 Jahre Turnbewegung – 200 Jahre soziale Verantwortung“.  Mit dem Blick auf seine 20.000 Vereine, die 230 Turngaue/Turnkreise und die 22 Landesturnverbände können wir alle ein wenig stolz darauf sein, dass weit über das zukunftsorientierte Turnfachliche hinaus die Idee, den ganzen Menschen zu erfassen und Bindung zu schaffen, verwirklicht worden ist, so wie es Jahn bereits auf der Hasenheide wollte.

Josef Ulfkotte arbeitet in seinem Beitrag über „die Erfindung des Turnens“ heraus, dass wir auf der Grundlage einer kritischen Auseinandersetzung mit der Turngeschichte Maßstäbe zum Verständnis der gegenwärtigen und zur Gestaltung der zukünftigen Erscheinungsformen des Turnens gewonnen haben.

Harald Braun befasst sich in seinem Beitrag mit der Turnbewegung und ihren Symbolen , und Gerd Steins informiert über alte Abbildungen des Turnplatzes auf der Hasenheide.  Hans Jürgen Schulke geht in seinem Beitrag der Frage nach, ob  Jahn ein „Moderner“ gewesen ist, also ob beispielsweise der Turnplatz von 1811 „modern“ war gegenüber den früheren Orten der Bewegungskultur  (Turnier- und Fechtplatz, Exerzierplatz, Tanzboden etc.)?  Schulke entdeckt schon bei Jahn viele neue Themenfelder seines Turnplatzkonzeptes, von der Architektur bis hin zum Gemeinschaftserleben, von der inhaltlichen Bereicherung seines Turnens (Geräte, Übungen, Spiele) einschließlich einer sprachlichen Erschließung des körperlichen Tuns bis hin zur militärischen Ertüchtigung unter dem Blickwinkel einer sinngebenden Fitness (Wehrertüchtigung),  aber auch der Entwicklung einer Eigenverantwortung für den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit. Und schließlich hat Jahn auf seinem Turnplatz „Gesellungsformen“ geschaffen, die dann zu unserem traditionsreichen Vereinswesen geführt haben.

Das Sonderheft wird abgerundet durch den Abdruck der Festrede, die  Gudrun Doll-Tepper,  Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes,  anlässlich der Festveranstaltung „150 Jahre Deutsche Turnfeste – erstes Deutsches Turn- und Jugendfest Coburg 1860“  gehalten hat und den Beitrag von Jürgen Leirich über die DeutschenTurn- und Sportfeste der DDR als massenwirksame sportpolitische Großveranstaltungen und deren Einordnung in die Traditionslinien der deutschen Turn- und Sportbewegung.  Die Sonderausgabe enthält unter anderem  auch einen informativen Bericht von Ilona Kohlberg über die Schätze des Jahn-Museums.

Download der Sonderausgabe unter www.jahn-gesellschaft.de

 

(Pressedienst der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft)

31. Jahn-Report erschienen

Einleitend wendet sich der Präsident, Hansgeorg Kling, mit dem traditionellen Jahn-Brief an die Mitglieder und Freunde unserer Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft, in dem er auf das Jubiläumsjahr „200 Jahre Hasenheide“ hinweist und darüber informiert, dass wir am 18. Juni 2011 in einer Feierstunde am Jahn-Denkmal an den Beginn der Turnbewegung erinnern und dann anschließend auf den Berliner Spuren Jahns zu einer „Exkursion“ aufbrechen werden.
Der Jahn-Report enthält wieder interessante Beiträge, so die Rede des Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes, Rainer Brechtken, die er anlässlich des diesjährigen Jahn-Turnfestes in Freyburg gehalten hat, die Festrede von Hansgeorg Kling anlässlich der Festveranstaltung des Burgenlandkreises „20 Jahre deutsche Einheit“, und unser Präsidiumsmitglied, Ingo Peschel, erinnert an die Sonderausstellung im Jahn-Museum mit dem Thema: „Turngeschichte in Grafiken“. Der erstmalige Abdruck von sieben farbigen Grafiken gibt dem Jahn-Report ein besonders prächtiges Aussehen. Mit der Turngeschichte befassen sich auch Beiträge von Norbert Gissel (Universität Gießen) und Gerd Steins (Berlin). Dieter Donnermeyer (DTB) berichtet über eine Präsidiumstagung, die in den Tagen des Turn-festes in Freyburg stattgefunden hat. Besprechungen der Bücher von Ulfkotte, Krüger und Pfannhauser komplettieren den sehr gelungenen Jahn-Report (ausführliche Berichte unter: www.jahn-gesellschaft.de).

J. Leirich

Jahn-Report-31.pdf

30. Jahn-Report erschienen

Der 30. Jahn-Report ist vor allem dem ersten deutschen Turnfest 1860 in Coburg gewidmet. Dr. Josef Ulfkotte, Mitglied des Präsidiums der Jahn-Gesellschaft, analysiert die Turngeschichte von der Aufhebung der „Turnsperre“ 1842 bis zur schnellen Gründung zahlreicher Männerturnvereine, der Gründung des Deutschen Turnerbundes anlässlich des Hanauer Turntages 1848 bis hin zum „Ruf zur Sammlung“ durch die beiden schwäbischen Turnlehrer Carl Kallenberg und Theodor Georgii zur Teilnahme an einem „allgemeinen deutschen Turn- und Jugendfest“, das 1860 dann in Coburg stattfand.  Das war die Geburtsstunde der Deutschen Turnfeste!

Weitere interessante Beiträge befassen sich mit folgenden Themen:

-          Das Konzept der Brüderlichkeit bei Jahn und seine Aktualität (SCHULKE) 
60 Jahre Deutscher Turner-Bund (KLING)
 Die Bedeutung Sachsens, Thüringens und Brandenburgs in der Deutschen Turnerschaft (KLING)
 Namensdiskussion: Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Moritz Arndt (ULFKOTTE)

Der Jahn-Report enthält auch den 10. Jahn-Brief des Präsidenten Hansgeorg Kling, in dem über die aktuellen Probleme unserer Gesellschaft informiert wird und die Einladung zur Mitgliederversammlung, die anlässlich des 88. Jahn-Turnfestes am 20. August 2010, 17.30 Uhr in der Jahn-Ehrenhalle zu Freyburg (Unstrut) stattfinden wird.

J. Leirich

 

Download 30. Jahn-Report

29. Ausgabe des Jahn-Reports erschienen

Pünktlich zum Deutschen Turntag, der Ende November in Koblenz stattfand, ist der 29. Jahn-Report erschienen. Eingangs erinnert Präsident Hansgeorg Kling in seinem 9. Jahn-Brief an den 9. November 1989 und daran, dass der damals in Frankfurt tagende Verbandsrat die Hoffnung aussprach, „dass es bald schon mehr als bisher zu turnerischen Begegnungen auf beiden Seiten der Grenze kommen kann“. Und schon ein halbes Jahr später begegneten sich die Turnerinnen und Turner aus Ost und West beim Deutschen Turnfest in Bochum und Dortmund, wo „die neue Gemeinschaft erlebt und gefeiert“ wurde. Bereits ein Jahr später war die politische Einheit auch im Deutschen Turner-Bund vollzogen.

Der Jahn-Report enthält interessante Beiträge zum 10. Jahrestag der Neugestaltung der Ständigen Ausstellung zum Leben und Wirken Friedrich Ludwig Jahns im Freyburger Jahn-Museum (Prof. Dr. Bartmuß), zu bedeutsamen Ereignissen in diesem Museum (Ilona Kohlberg) und zu den Deutschen Turn- und Sportfesten von Prof. Dr. Austermühle, der sich grundlegend mit der Problematik von Zählung und historischer Bewertung der Turnfeste auseinandersetzt. Gerd Steins befasst sich in seinem Beitrag mit der Thematik „Turnfeste hüben und drüben“ unter dem Blickwinkel von Tradition und Symbolik. Aus der Feder von Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Peschel stammt ein lebhafter und unbedingt lesenswerter Beitrag über das VII. Turn- und Sportfest der DDR von 1983, der bereits damals in „Deutsches Turnen“ veröffentlicht worden war. Weitere Beiträge runden das Heft ab und zeigen die vielfältigen Aktivitäten der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft.

 

Jahn-Report Nr. 29
Jahn-Brief Nr. 9