Insgesamt konnten sich 58 Sportler in der Bundesrangliste platzieren. Die besten Ergebnisse erreichten folgende Sportler:
Platz Verein AK Punkte
1. Schmalfeld, Karin BSV Halle-Ammendorf D35 77.94 3. Lange, Veronika USC Magdeburg D50 55.70 5. Otto, Susanne ESV Lok Magdeburg D16 58.56 6. Schulz, Anna BSV Halle-Ammendorf D12 42.39 7. Buerschaper, Christa Magdeburger SV 90 D70 31.58
2. Spengler, Andreas ESV Lok Dessau H50 76.56 3. Conrad, Dieter Wiss. Quedlinburg H65 59.18 4. Kaminsky, Jan BSV Halle-Ammendorf H50 72.24 4. Wichmann, Peter USC Magdeburg H70 51.58
Deutsche Parktour (Sprint-Wettkämpfe) =================
In der Deutschen Parktour gelang allein Susanne Otto vom ESV Lok Magdeburg mit einem 2. Platz und 391,35 Punkten (max. 440 Punkte) eine TopTen-Platzierung.
Berücksichtigt man die Teilnehmerfelder, schnitten auch als 12. Sven Claudius (H40-; 368,52 Punkte; 234 Platzierte !) und Peter Wichmann als 14. (H55+; 275,99 Punkte; 132 Platzierte) noch sehr gut ab (beide USC Magdeburg).
Hervorzuheben sind noch die Leistungen folgender Sportler, die in ihren Wertungsläufen die maximale Punktzahl erreichten, allerdings zu wenig Läufe in die Endabrechnung einbrachten.
D19- Schmalfeld, Karin BSV Halle-Ammendorf 200,00 Punkte (bei 2 Wertungsläufen)
D-14 Kohler, Franziska USC Magdeburg 100,00 Punkte D40- Lange, Veronika USC Magdeburg 100,00
H-14 Gernhöfer, Elias Wiss. Quedlinburg 100,00 H-18 Meißner, Peter ESV Lok Dessau 100,00 H40- Ohk, Andreas USC Magdeburg 100,00
Am 26.September fand jahreszeitgerecht bei herrlichem Sommerwetter der Herbst-Projekttag 2011 der zweiten und dritten Klassen der Grundschule Möser im Gebiet des Külzauer Forst und des Sportplatzes der TSG Grün Weiß Möser statt.
Über 140 Schülerinnen und Schüler hatten an sich verschiedenen Stationen Geschicklichkeitsprüfung zu bestehen, das Zusammenspiel Mensch und Natur zu ergründen, konnten sich an Ball- und Fangspielen erfreuen und Wissenstest zum Thema Wald und Herbst durchführen.
Herr Elfert als Verantwortlicher Lehrer für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Projekttages hatte im Vorfeld umfangreiche Fleißarbeit geleistet, damit für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer und Betreuer ein erlebnisreicher und schöner Tag ermöglicht wurde.
Als Besonderheit hatten die Orientierungsläufer des ESV Lok Magdeburg einen kleinen Parcourt auf dem Sportplatz in Möser angelegt, wo die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einweisung kleine Orientierungsaufgaben lösen und mit viel Eifer die zehn Orientierungspunkte anlaufen konnten. Ein Zangenabdruck an jedem Posten reichte auf einer eigens für diesen Lauf erstellten Spezialkarte des Sportplatzes aus, um das ordnungsgemäße Anlaufen des Postens nachzuweisen.
Alle Kinder hatten viel Spaß an einem erlebnisreichen und gut organisierten Projekttag.
Für die Orientierungsläufer wird sich nicht die Erwartung erfüllen, dass plötzlich in Scharen interessierte Schüler zum Training kommen. Jedoch ist es in jedem Fall eine Bereicherung für die Kinder und wer weiß, vielleicht klopft doch einer eines Tages ans Tor und möchte noch etwas mehr über den Orientierungslauf wissen.  - die drei erstplatzierten der D50 vor dem dem Start: 653 - Petra Schmalfeld, 652 - Veronika Lange, 651 - Angelina Kuleva
 - Massenstart Deutschland-Cup: Rahmenstaffeln
 - Der letzte Läufer Jonas Hursie der Staffel USC 2
Am 1./2.10. fanden in Bad Harzburg die DM im Lang-OL sowie der Deutschlandcup (Vereinsstaffel) statt.
Bei fast hochsommerlichem Herbstwetter fanden am 1. Oktoberwochenende die Deutschen Meisterschaften über die Langstrecke sowie der Deutschland-Cup statt. Der Abschluss der diesjährigen OL-Saison wurde vom MTK Bad Harzburg ausgerichtet und diente gleichzeitig als Generalprobe für die Senioren-WM des kommenden Jahres, welche ebenfalls im Harz über die Bühne gehen soll.
Da die besten Gelände für die WMOC reserviert blieben, erwartete die deutsche OL-Gemeinde ein vergleichsweise offenes und detailarmes Wettkampfgebiet, welches vom tief eingeschnittenen Radautal geteilt wurde. Dessen steile Hänge sorgten für den nötigen physischen Anspruch der Meisterschaftsstrecken, die O-Komponente blieb dabei, abgesehen von einigen kniffligen Posten in kleineren Steinfeldern und Dickichten, leider etwas zurück. Echte Routenwahlentscheidungen traten in den Hintergrund, allerdings war beim Anorientieren der Objekte in den Hochwaldhängen genauer Kompasslauf und ein gutes Gefühl für die Höhen erforderlich. In den Eliteklassen gelang dies Monika Depta und Christian Teich am besten. Dabei verwies die für die OLG Siegerland startende Polin Depta die Seriensiegerin der vergangenen Jahre, Karin Schmalfeld (Halle-Ammendorf), mit sensationellen 10 Minuten Vorsprung auf Rang 3, Silber sicherte sich knapp davor die in Norwegen lebende Christiane Trösse (SV TU Ilmenau).
Seinem Favoritenstatus gerecht wurde dagegen der Radebeuler Christian Teich (Planeta Radebeul), welcher vor Bjarne Friedrichs (MTV Seesen) und Ingo Horst (TV Alsbach) seinen dritten Titel über die Langstrecke in Folge feiern konnte.
Von den sachsen-anhaltinischen Ol'ern konnte sich am besten Veronika Lange vom USC Magdeburg mit einem 2.Platz in der D50 in Szene setzen. 3. Plätze errangen in der weiblichen Eliteklasse Karin Schmalfeld von der BSV Halle-Ammendorf und in der H50 Andreas Spengler (ESV Lok Dessau). Über sehr gute Platzierungen konnten sich auch Susanne Otto in der D16 (ESV Lok Magdeburg) und Peter Wichmann (H70 - USC Magdeburg) freuen. Der Rückstand auf den 3. Platz war bei beiden allerdings schon recht deutlich. Nur knapp geschlagen mit 20 Sekunden Rückstand wurde hingegen Wiebke Wendler in der Rahmenkategorie (D 21AL - SV Wissenschaft Quedlinburg).
Erfreulich waren auch die Ergebnisse der jüngsten Starterinnen. So erkämpfte sich Bente wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) in der D10 ebenso wie Anna Schulz (BSV Halle Ammendorf) in der D12 einen 5. Rang. Weitere Podiumsplätze erreichten außerdem Jan Kaminsky in der stark besetzten Klasse der 50jährigen Männer (5. H50 - BSV Halle-Ammendorf), Christa Buerschaper mit einem 6.Platz (D 70 - Magdeburger SV 90) sowie der Quedlinburger Eberhard Höfer (6. H70 - ASG Teutoburger Wald)
Am darauffolgenden Sonntag starteten 91 Staffeln zur offiziellen deutschen Vereinsmeisterschaft - dem Deutschland-Cup. Pro Staffel sind 5 Läufer am Start, wobei davon mindestens eine Frau sein muss. Aus Sachsen-Anhalt waren mit dem USC Magdeburg (2 Staffeln), dem ESV Lok Magdeburg und der SV Wissenschaft Quedlinburg 3 Vereine am Start. Sie hatten erwartungsgemäß mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun und platzierten sich mit Platz 38 (USC 1), 40 (USC 2) und 47 (ESV Lok Magdeburg) im Mittelfeld. Die Quedlinburger kamen leider aufgrund eines Fehlstempels nicht in die Wertung.
Ergebnisse:
D 21 Elite (16 Teilnehmer) 10,7 km 380 Hm 26 Posten 1 Depta, Monika OLG Siegerland 1:15:04 2 Tröße, Christiane SV TU Ilmenau 1:25:34 3 Schmalfeld, Karin BSV Halle-Ammendorf 1:25:49
D -10 (16) 2,1 km 55 Hm 7 Posten 1 Heinemann, Marit Robotron Dresden 16:46 2 Löser, Sarah Ski-Club Helsa 19:54 3 Klar, Laura OLF Mainz 20:03
5 Wendler, Bente SV Wiss. Quedlinburg 21:24
D -12 (22) 2,2 km 60 Hm 9 Posten 1 Vasilenok, Maria OL-Team Minsk 21:21 2 Höhne, Lena LVB Leipzig 22:36 3 Hänsel, Hannah SV Lengefeld 23:22
5 Schulz, Anna BSV Halle-Ammendorf 26:15
D -16 (15) 5,1 km 165 Hm 16 Posten 1 Nieke, Patricia USV TU Dresden 47:01 2 Winkler, Leonore USV Jena 50:54 3 Mühlstein, Carla OSC Kassel 51:42 4 Otto, Susanne ESV Lok Magdeburg 56:18
D 19 A Lang (27) 6,7 km 345 Hm 18 Posten 1 Schröter, Myrea OSC Kassel 1:01:17 2 Müller, Insa OSC Kassel 1:08:16 3 Winkler, Marie USV Jena 1:08:18 4 Wendler, Wiebke SV Wiss. Quedlinburg 1:08:38
H 21 A Kurz (71) 6,9 km 275 Hm 18 Posten 1 Junghanß, Jens Skiklub Dresden-Niedersedlitz 57:28 2 Lauterbach, Marcus USV Jena 1:00:46 3 Dienemann, Christian USV Jena 1:02:29
31 Claudius, Sven USC Magdeburg 1:16:30 35 Kohler, Jürgen USC Magdeburg 1:18:37 39 Riebeseel, Erik ESV Lok Magdeburg 1:22:36 42 Jurack, Dennis ESV Lok Magdeburg 1:22:58 47 Otto, Burkhard ESV Lok Magdeburg 1:28:53 61 Böhning, Uwe USC Magdeburg 1:51:07 62 Ohk, Walter USC Magdeburg 1:54:10 63 Schmidt, Thorsten ESV Lok Magdeburg 1:56:44
D 35 (14) 6,8 km 275 Hm 19 Posten 1 Sihver, Wiebke Post SV Dresden 1:05:21 2 Kahmann, Kerstin OFV Ostercappeln 1:06:54 3 Horst, Brit USV TU Dresden 1:08:49
11 Enoch, Nadine USC Magdeburg 1:35:05
H 40 (35) 8,6 km 370 Hm 22 Posten 1 Lückmann, Andreas Post SV Dresden 1:00:41 2 Schmiedeberg, Nils SV Turbine Neubrandenbg.1:00:46 3 Pompe, Tilo Robotron Dresden 1:04:50
14 Ohk, Andreas USC Magdeburg 1:25:30 22 Nedoborowski, Andrej BSV Halle-Ammendorf 1:33:58 25 Schulz, Ingo BSV Halle-Ammendorf 1:45:50
H 45 (67) 7,8 km 335 Hm 22 Posten 1 Finkenstädt, Michael OLV Uslar 53:27 2 Struckmann, Jens Braunschweiger MTV 59:06 3 Eppendorfer, Jörg OL Görlitz 1:00:07
41 Büchner, Ralf BSV Halle-Ammendorf 1:26:32
D 50 (16) 4,5 km 140 Hm 14 Posten 1 Kuleva, Angelina Planeta Radebeul 41:33 2 Lange, Veronika USC Magdeburg 44:31 3 Schmalfeld, Petra Planeta Radebeul 45:04
H 50 (46) 6,9 km 310 Hm 18 Posten 1 601 Leibiger, Jens Post SV Dresden 54:19 2 604 Kimmig, Emil TV Oberkirch 56:44 3 602 Spengler, Andreas ESV Lok Dessau 59:36 4 617 von Gaza, Horst OLV Uslar 59:49 5 603 Kaminsky, Jan BSV Halle-Ammendorf 1:00:29 17 609 Jurack, Holger ESV Lok Magdeburg 1:12:02 21 616 Bantel, Michael ESV Lok Dessau 1:14:44 37 638 Schleef, Uwe ESV Lok Magdeburg 1:46:56
H 55 (37) 5,5 km 170 Hm 15 Posten 1 Döhler, Bernd TUS Karlsruhe-Rüppurr 42:46 2 Sonnenberg, Sergej Osnabrücker TB 43:36 3 Blumenstein, Helmut OSC Kassel 45:00
14 Krause, Wolfgang SV Wiss. Quedlinburg 57:27 23 Schrader, Hermann USC Magdeburg 1:06:25 24 Brachmann, Ronald SV Wiss. Quedlinburg 1:07:29 30 Bader, Gerhard Magdeburger SV 90 1:26:20
H 65 (23) 5,1 km 165 Hm 16 Posten 1 Bader, Achim OLF Mainz 49:33 2 Krüpfganz, Rolf Post-SV Chemnitz 52:54 3 Talarmo, Veijo OLF Mainz 55:09
9 Conrad, Dieter SV Wiss. Quedlinburg 1:06:29 17 Güth, Hans ESV Lok Dessau 1:21:13
D 70 (10) 2,8 km 50 Hm 11 Posten 1 Eulitz, Ilse OLV Weimar 35:30 2 Burkhardt, Brigitte Post SV Dresden 42:51 3 Schubert, Gisela OLV Weimar 44:28
6 Buerschaper, Christa Magdeburger SV 90 48:54
H 70 (17) 4,5 km 140 Hm 14 Posten 1 Conrad, Helmut USV TU Dresden 34:46 2 Schmalfeld, Tassilo Planeta Radebeul 40:13 3 Gohde, Günter Turn-Klubb Hannover 40:58
4 Wichmann, Peter USC Magdeburg 47:29 6 Höfer, Eberhard ASG Teutoburger Wald 53:35 11 Müller, Harald SV Wiss. Quedlinburg 1:11:02
 - Auf dem Startfoto ist unsere Staffelstartläuferin Anne Jurack mittig in dem markanten blau zu sehen.
Die Internationale Eisenbahner Sportvereinigung (USIC) veranstaltet seit 1995 im Rhythmus von vier Jahren Internationale Eisenbahnermeisterschaften im Orientierungslauf. Nach Finnland, Schweden, der Schweiz und Großbritannien hatte in diesem Jahr der Dänische Eisenbahner Sportbund (DJF) die Ehre, vom 24. -28. August Ausrichter des 5.Events zu sein.
Dem Wettbewerb um die beste Eisenbahnermannschaft stellten sich insgesamt 12 Länder, so dass sich unser Team des VDES (Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine) mit der Schweiz, Russland, Finnland, Belgien, Tschechien, Großbritannien, Norwegen, Polen, Bulgarien, Niederlande und dem Ausrichter Dänemark messen konnte. Jede Mannschaft bestand aus zwölf Teilnehmern: vier H 21, drei H 45, zwei D 21 und erstmals eine D 45, sowie einem Trainer und einem Delegationsleiter.
Als Austragungsort wurde der „Tisvilde Hegn“ südlich des Ferienortes Tisvildeleje gewählt, welcher an der Nordküste der dänischen Hauptinsel Sjaelland, neben historischen Reetdachhäusern, auch über einen der schönsten Strände Dänemarks verfügt.
Nach der feierlichen Eröffnung der 5. USIC -Meisterschaft zeigte bereits der Trainingslauf im „Gribskow Midt“, dass das Gelände sehr detailreich war und ein feingliedriges Höhenprofil aufwies, weshalb für die Karten generell der Maßstab 1 : 10 000 und eine Äquidistanz von 2,5m gewählt wurde. Am Nachmittag des Trainingstages konnten bei einem Bummel durch den Kopenhagener Altstadtkern erste Erlebnisse ausgetauscht und anschließend auf der spektakulären Achterbahn des berühmten Tivoli die nötigen Endorphine für den Einzellauf am nächsten Tag generiert werden.
Das Wettkampfgelände des Einzellaufes und der Staffel befand sich unmittelbar an der Küste des Kattegatts und beinhaltete auch den Strand- und Dünenstreifen, so dass man dort durchaus Ähnlichkeiten zur Zinnowitzer Ostsee -OL Region finden konnte. Start und Ziel des Einzellaufes befanden sich dicht beieinander im Dünenbereich, so dass nach dem Lauf bei strahlendem Sonnenschein ein Sprung in die glasklaren Meereswellen sehr erfrischend war. Vorher sollten in der H 21 aber noch 11,6 km und 115 hm absolviert und 24 Posten gefunden werden, was nicht allen leicht fiel.
Der Staffellauf am Samstag sollte der krönende Abschluss werden. Dazu hatten Bahnleger Bjarne Jensen und das gesamte Organisationsteam diesen Höhepunkt hervorragend vorbereitet: Massenstart unmittelbar am Strand, 100m Pflichtstrecke durch den Sand, dann durch die Dünen zu den ersten Gabelposten. Ein Sichtposten in Zielnähe, nach dem noch eine kleine Schleife von sechs Posten bis zum Wechsel zu absolvieren war. Das alles hätte perfekt sein können …. Doch offensichtlich hatte der Bahnleger versäumt, den Zeus zu informieren. Kurz nach dem Massenstart fanden sich alle finsteren Wolken der Region über dem Wettkampfgelände zusammen und entluden sich in einem gewaltigen Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen, so dass man im Wald kaum die Karte lesen konnte. Am Sichtposten mochten sich nur wenige Läufer aufhalten, um ihre durchnässten Staffelpartner anzufeuern – der Wechsel erfolgte fast aus dem Mannschaftszelt heraus, welches wenigstens wasser- und windfest war. Dennoch kämpften alle Mannschaften ehrgeizig um beste Resultate, welche am Abend im Rahmen der Siegerehrung feierlich gewürdigt wurden.
Die anschließende Abschlussparty ließ alle Strapazen des Tages vergessen und rundete diese insgesamt hervorragend organisierte Veranstaltung ab, so dass sie für alle Teilnehmer sicher unvergessen bleibt.
Die nächste USIC -Meisterschaft im Orientierungslauf wird 2015 in Tschechien ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Eisenbahner, deren Ehepartner und Kinder bis zum 21. Lebensjahr. Wer aus diesem Personenkreis für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung in Frage kommt, sollte sich kurzfristig bei mir melden.
Ergebnisse:
EinzellaufH21 11,6 km 24 P1. Kamenarov, Ivaylo Bulgarien 1:09:16
2. Nehasil, David Tschechien 1:11:43 3. Kamenarov, Zlatko Bulgarien 1:14:59 7. Spengler, Andreas Deutschland 1:16:52
H45 6,8 km 15 P 1. Gerber, Markus Schweiz 40:39 2. Kozlowski, Jacek Polen 45:57 3. Hansen, Jens Jörgen Dänemark 47:40 11. Helfrich, Klaus Deutschland 56:49 D21 6,5 km 15 P 1. Knapova, Jane Tschechien 45:39 2. Mackenzie, Mhairi Großbritannien 49:07 3. Poole, Karen Großbritannien 50:20 8. Graumann, Friederike Deutschland 1:01:07 D45 5,5 km 14 P 1. Kirkegaard, Marianne Dänemark 1:01:43 2. Schmid, Katrin Schweiz 1:01:54 3. Kamenarova, Todorka Bulgarien 1:03:15 5. Graumann, Heidi Deutschland 1:14:39
Staffellauf
Herren
1. Kamenarov, Kamenarov, Kamenarov Bulgarien 2:35:03 2. Huber, Naef, Gerber Schweiz 2:44:05 3. Prozorowski, Kozlowski, Wels Polen 2:44:36 16. Spengler, Helfrich, Heerdegen Deutschland 1 4:21:37 18. Jurack, Graumann, Jurack Deutschland 2 4:25:54
Damen
1. Poole, Errington, Mackenzie Großbritannien 2:34:24 2. Schweizer, Schmid, Naef-Joss Schweiz 2:55:17 3. Sandieva, Kamenarova, Gotseva Bulgarien 3:03:47 6. Jurack, Graumann, Graumann Deutschland 3:26:10
Mannschaftswertung
1. Schweiz 216 2. Bulgarien 194 3. Tschechien 156 4. Polen 142 5. Großbritannien 133 6. Norwegen 111 7. Russland 97 8. Dänemark 91 9. Deutschland 83 10. Finnland 29 11. Niederlande 25 12. Belgien 23
Mehr: Ergebnisse im Detail Informationen über den VDES 1. DBK ultralang in Flöha (16.04.2011), Ausrichter: SSV Planeta Radebeul ========================================================================
1. D50 Veronika Lange USC Magdeburg
1. H50 Andreas Spengler ESV Lok Dessau 2. H50 Jan Kaminsky BSV Halle-Ammendorf 6. H50 Holger Jurack ESV Lok Magdeburg
3. H65 Dieter Conrad Wissenschaft Quedlinburg
2. H70 Peter Wichmann USC Magdeburg
3. D21AK (Rahmenkategorie) Nadine Enoch USC Magdeburg
DM Sprint Coburg (07.05.11), Ausrichter: TV Coburg-Neuses =========================================================
1. Damen Elite Karin Schmalfeld BSV Halle-Ammendorf
Diese Kategorie wurde aber leider annulliert, da während des Wettkampfes ein Posten von Kindern versetzt wurde.
DM Mittelstrecke Altenhof (28.05.11), Ausrichter: TOLF Berlin =============================================================
4. D16 Susanne Otto ESV Lok Magdeburg (nur eine Minute hinter der Siegerin aus Dresden)
5. H12 Sven Behling USC Magdeburg
3. D70 Christa Buerschaper Magdeburger SV 90
4. H21A (Rahmenkategorie) Andreas Ohk USC Magdeburg (von 57 Teilnehmern !)
2. H50 Andreas Spengler ESV Lok Dessau
4. H65 Dieter Conrad SV Wissenschaft Quedlinburg
2. H70 Peter Wichmann USC Magdeburg
DBK Mannschafts-OL Tornau-Eisenhammer (25.06.11), Ausrichter: SV Bad Düben ==========================================================================
3. D14T Susanne Otto ESV Lok Magdeburg als Gaststarter in einer Mannschaft des USV Jena
2. H18T Lucas Hursie USC Magdeburg Jonas Hursie zusammen mit Arnold Friedrich vom USV Jena
4. D105T USC Magdeburg mit Nadine Enoch, Veronika Lange, Sabine Behling
5. H145T USC Magdeburg mit Jürgen Kohler, Ingo Hursie, Michael Bantel Die Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf über die lange Distanz wurden in diesem Jahr von der OLG Siegerland ausgetragen. Wettkampfgebiet waren die Wälder rund um den Siegener Hausberg „Eisern Hardt“. Das Siegener Land wird von typisch deutschen Mittelgebirgswäldern geprägt. Vorherrschend sind herrliche Laubmischwälder in Höhenlagen bis über 400m, welche von langgestreckten, teilweise tief eingeschnittenen steilen Tälern durchzogen werden. Dadurch können durchaus Höhendifferenzen bis 250m auftreten.
Die Wälder sind normalerweise offen und versprechen sehr schnelle Rennen. Allerdings hatten die Herbst- und Winterstürme der letzten Jahre zum Teil erhebliche Verwüstungen angerichtet. Auf den so entstandenen großflächigen Kahlschlägen mit dornigem Unterwuchs ist die Belaufbarkeit deutlich eingeschränkt.
Weiterhin zeigen sich im Gebiet zahlreiche Spuren von mehr als 2000 Jahren Bergbaugeschichte. Diese Areale sind äußerst detailreich und verlangen große Aufmerksamkeit und präzise Feinorientierung, während die weiten Berghänge und offenen Wälder vor allem den schnellen Läufern entgegen kommen. Das relativ dichte Wegenetz, oftmals dem Verlauf des Reliefs folgend, ist für diese ebenfalls wie geschaffen.
Aber auch Routenwahlprobleme galt es zu lösen. Durch geschickte Einbindung der Täler in die Orientierungsbahnen standen die Läufer mehrmals während des Rennens vor der Frage, Umwegrouten auf Wegen um Höhenmeter zu sparen oder doch eher die direkten Bahnen über die steilen Hänge zu wählen. Die Alternativen müssen in Bruchteilen von Sekunden gegeneinander abgewogen werden, um aus einer geschickt gewählten Route auch Zeitvorteile ziehen zu können.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der über die Härte des Wettkampfes entscheidet, sind die Witterungsbedingungen. Schon im Vorfeld der diesjährigen Deutschen Meisterschaften über die lange Distanz meinte es der Wettergott ganz offensichtlich nicht besonders gut mit den Orientierungsläufern. Zumindest die sogenannten Schönwetterläufer unter uns mögen das so empfunden haben. Viel Regen in den Vortagen bis zur Mittagszeit des Wettkampftages, Wind und feuchte Kälte hatten die steilen Hänge in schmierige Rutschbahnen verwandelt und verlangten besonderen mentalen Einsatz, Standvermögen, Selbstdisziplin bei der Einteilung des Rennens, hohe Konzentration über den gesamten Wettkampfverlauf und Kondition.
Die relativ kleine Gruppe von Orientierungsläufern, die den Landesturnverband Sachsen-Anhalt im Allgemeinen und ihren jeweiligen Verein im Besonderen vertreten hat, kam offensichtlich bestens mit den vorhandenen Bedingungen zurecht und konnte mehrere sehr gute und weitere vordere Platzierungen nach Hause holen.
Über 4,8km und 195 Höhenmeter mit 11 Postenstandorten ging es in der Klasse Damen 50-54. Hier setzte sich Gabriella Jenövari in 48:24 vom Verein Gymnasion Offenbach durch.
Der Siegerin Karin Schmalfeld und den Platzierten aus Sachsen-Anhalt an dieser Stelle herzliche Glückwünsche für deren Erfolge. Ihnen und den anderen Startern aus unserer Region vielen Dank für ihre Leistungen und die besten Wünsche für die vor uns liegenden Wettkämpfe und die kommende Saison 2011.
Karin Schmalfeld vom BSV Halle-Ammendorf in der Damen Elite. In 67:56min verwies sie mit über sechs Minuten Vorsprung ihre Konkurrentinnen auf der Strecke von 8,7km Luftlinie, 390 Höhenmetern und mit 23 Kontrollpunkten auf die Plätze. Zweite wurde Gunda Fischer vom OLV Weimar in 74:25 und den dritten Platz belegte Esther Doetsch von Adler 07 Bottrop in 76:03.Susanne Otto aus dem ESV Lok Magdeburg in der Kategorie Damen 14 in 43:14 hinter Dorothea Müller (Post SV Dresden, 40:12) und Leonore Winkler (USV Jena, 41:36). Sie mussten 4,1km und 210 Höhenmeter mit 9 Kontrollposten bewältigen.Veronika Lange vom USC Magdeburg belegte mit wenigen Sekunden Rückstand in 48:52 einen wertvollen 2. Platz. Dritte wurde Martina Fritzsche von der USG Chemnitz in 52:49.Jan Kaminsky sicherte sich mit einem Vorsprung von über 4 Minuten auf den Drittplatzierten Sergej Sonnenberg vom Osnabrücker TB (61:51) und knapp 2 Minuten Rückstand auf den schnellsten Mann des Feldes Horst von Gaza, OLV Uslar (55:37) in 57:27 ebenfalls einen 2. Platz. Die Streckendaten waren 6,8km, 315 Höhenmeter und 16 Kontrollposten.Dieter Conrad vom SV Wissenschaft Quedlinburg in der Herrenklasse H 65 (4,8km, 195 Höhenmeter, 11 Posten) mit einem 4. Platz in 52:26, Anne Jurack, ESV Lok Magdeburg, ebenfalls 4. in der D 19A kurz in 51:58 (4,1km, 200 Höhenmeter, 11 Posten) und in der H16 Lukas Hursie vom USC Magdeburg mit seinem 5. Platz in 68:34 auf der gleichen Bahn wie die Klasse H 50.  - Lehrgang Kartenlese 11-10
In der Zeit vom 19.-21.11.2010 führten wir, Carola und Ralf Büchner vom SV Halle-Ammendorf sowie Joachim May von der HSG Merseburg als Kartenverantwortlicher im Land Sachsen-Anhalt, erfolgreich einen Kartenaufnehmer-Lehrgang mit 20 UE (Unterrichtseinheiten) durch.
Bericht Bei den deutschen Meisterschaften in Siegen hat Karin Schmalfeld vom BSV Ammendorf erneut die Goldmedaille auf der Langdistanz gewonnen. Mit einer Stunde und knapp 8 Minuten ist sie die schnellste Zeit für die 8.7 km gelaufen.
Auch eine Silbermedaille gab es für den BSV Ammendorf: Jan Kaminsky mußte nur einen Sportler bei den Herren in der AK 50 vorbeiziehen lassen.
Herzlichen Glückwunsch!
 - DM 2010 Zieleinlauf Herren
Deutsche Staffel-Meisterschaften und Bundesranglistenlauf in Halberstadt
Geko - Startschüsse des Harzer Landrat Dr. Michael Ermrich und des Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke schickten die ersten Läufer der 230 Staffeln in den Derenburger Stadtforst/Osterholz, um hochkonzentriert schnellstmöglich alle Kontrollpunkte anzulaufen. Schließlich ging es hier um den Titel „Deutscher Meister im Staffel-Orientierungslauf“. Hervorragende Grundlage bildete die von Peter Wichmann (USC Magdeburg) erstellte Spezialkarte. Seine anspruchsvollen und interessanten Bahnen machten es den Staffel-Läufern nicht leicht. Das Gelände bot große Abwechslung im Bereich des Bewuchses, der Profilierung und der Belaufbarkeit. Alle Altersklassen hatten einen gut einsehbaren Posten am Wettkampfzentrum auf dem im Rehtal gelegenen Derenburger Sportplatz anzulaufen. Damit hatten die vielen Zuschauer einen guten Einblick in das sonst verborgene Geschehen.
In der Hauptklasse der Herren lagen nach dem ersten Wechsel überraschenderweise Läufer im Junioren-Alter vorn. Das änderte sich aber im Laufe des Wettkampfes. Die Staffel von Planeta Radebeul hatte sich nach fast 2,5 Std. Gesamtlaufzeit einen deutlichen 12:29 Minuten-Vorsprung erkämpft, so dass der Einlauf des überragenden Schlussmanns Christian Teich zu einem Triumphzug für die gesamte Staffel wurde. Beim Kampf um die Plätze 2 und 3 wurde es dann spannend. Ging der 3. Läufer vom USV TU Dresden noch knapp hinter Robotron Dresden in den Wald, drehte sich das Blatt und die TU-Staffel erkämpfte mit gut 7 s Vorsprung Silber. Die folgenden Plätze 4 bis 6 gingen an TV 1898 Alsbach, USV Jena sowie Post SV Dresden.
Bei den Frauen sah es anfänglich auch nach einem Dreifachsieg für die Dresdner Staffeln aus. Aber die 2. Läuferin von Post SV Dresden patzte. So siegte hier mit über 9 Minuten Vorsprung USV TU Dresden vor Planeta Radebeul und 4 Minuten dahinter ging Bronze 3 an USV Jena. Die weiteren Plätze belegten Treptower SV, DJK Adler Bottrop und IHW Alex Berlin.
Die Staffel-Überlegenheit einiger OL-Hochburgen wird in der Medaillenbilanz deutlich: 21 der vergebenen 36 Medaillen gingen nach Dresden (11), Berlin (7), Jena und Bad Harzburg (je 3).
Aus Sachsen-Anhalt gingen 4 Staffeln an den Start, drei von Wissenschaft Quedlinburg und eine von BSV Halle-Ammendorf. Bei den Herren sah es in der Klasse H175 (die Alterssumme der drei Läufer ist größer als 175 Jahre) zuerst sehr gut aus. Ronald Brachmann kam als 4. zum Wechsel, am Ende war es für die „Wissenschaftler“ dann doch nur Platz 11. Frank Namyslo, Wolfgang Krause und Göran Wendler belegten in der in der H145 Platz 9 und bei den Damen ging die Staffel mit Katrin Breitwieser, Ines Triebel und Susanne Wendler in der D105 als 10. ins Ziel. Die Herren von Ammendorf mit Jan Kaminsky, Andrey Nedoborovsky und Ralf Büchner waren nach ausgeglichenem Lauf in der stark besetzten Klasse H105 mit Platz 14 zufrieden. Magdeburger waren als Ausrichter nicht startberechtigt.
Beim Bundesranglistenlauf am nächsten Tag durch die Halberstädter Spiegels- und Klusberge hieß es im Einzellauf um die begehrten Ranglistenpunkte zu kämpfen. Das Gelände, in den Klusbergen stark geprägt von den Sandsteinfels-Formationen mit beachtlichen Anstiegen und in den Spiegelsbergen mit großem Detailreichtum, überraschte und begeisterte viele Läufer. Rainer Enoch (USC Magdeburg) hatte hier die bestehende Spezialkarte überarbeitet und erweitert. Das schmale Gelände erforderte insbesondere für die langen Bahnen eine hohe Postenzahl, für die Herren-Elite immerhin 37.
Bei der Damen-Elite beherrschte wieder einmal Karin Schmalfeld (BSV Halle-Ammendorf) souverän die Konkurrenz. Mit 9:15 Minuten Vorsprung ließ sie Gunda Fischer (OLV Weimar) und Anne Heinemann (SV Robotron Dresden) nicht die Spur einer Chance. In der Klasse Herren-Elite zeigte wie schon am Vortag Christian Teich (Planeta Radebeul) seine derzeitige Klasse. Mit über 12:30 Minuten Vorsprung verwies er Philipp Müller (Post SV Dresden) und Sören Riechers (Bielefelder TG) auf die Plätze.
Hervorragende Ergebnisse auf den Edelmetallplätzen erzielten auch mit Platz 1 Jan Kaminsky (H50, BSV Halle-Ammendorf), Platz 2 Dieter Conrad (H65, Wissenschaft Quedlinburg) und Platz 3 Jonas Hursie (H16, USC Magdeburg).
Den Organisatoren vom USC und ESV Lok Magdeburg wurde viel Lob von den 800 Teilnehmern aus ganz Deutschland zuteil. Die hohe Qualität der Wettkämpfe, das ausgezeichnete Umfeld, die gesamte Organisation sowie der würdige Rahmen der Siegerehrung ließen das Wochenende zu echten Festtagen für die ganze Orientierungslauf-Familie und zu einer Werbung für Halberstadt und Umgebung werden. Und mit den liebevoll ausgeflaggten Kinder-Schnupper-Orientierungsläufen ist auch an die Kleinsten gedacht worden. Nicht unwesentlich war die engagierte Unterstützung des Landkreises sowie der Städte Halberstadt und Derenburg sowie vieler sonstiger Partner. Feuerwehr und Sportverein haben Tolles geleistet. Die Bergwacht Halberstadt mit ihrem neuen Bergefahrzeug war bei Bedarf immer zur Stelle - und belohnt wurden alle mit bestem Wetter.
Ergebnisse
Deutsche Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf 18.09.2010 Derenburg
Klasse | Platz | Sportverein Ort | Zeit | Damenklassen | | | | D Elite | 1. | USV TU | Dresden | 02:35:28 | | 2. | Planeta | Radebeul | 02:44:56 | | 3. | USV | Jena | 02:49:11 | D14T | 1. | USV | Jena | 01:08:56 | | 2. | OSC | Kassel | 01:14:15 | | 3. | SV | Mietraching | 01:31:01 | D18T | 1. | MTK | Bad Harzburg | 01:30:36 | | 2. | USV | Jena | 01:33:01 | | 3. | USV TU | Dresden | 01:38:01 | D105T | 1. | OLV | Uslar | 01:24:37 | | 2. | Robotron | Dresden | 01:33:04 | | 3. | Ski-Club | Helsa | 01:39:13 | | 10. | Wissenschaft | Quedlinburg | 01:54:59 | D145T | 1. | OLV | Steinberg | 01:47:58 | | 2. | OLF | Mainz | 01:53:16 | | 3. | Eintracht | Dortmund | 01:56:29 | D175T | 1. | IHW Alex | Berlin | 01:38:52 | | 2. | | Kaulsdorfer OLV | 01:48:49 | | 3. | USV TU | Dresden | 01:56:52 | Herrenklassen | | | | H Elite | 1. | Planeta | Radebeul | 02:28:39 | | 2. | USV TU | Dresden | 02:41:08 | | 3. | Robotron | Dresden | 02:41:15 | H14T | 1. | USV TU | Dresden | 00:53:32 | | 2. | TOLF | Berlin | 00:54:31 | | 3. | WSV | Braunlage | 00:56:23 | H18T | 1. | OSC | Kassel | 01:44:18 | | 2. | USV TU | Dresden | 01:51:15 | | 3. | SC | Klecken | 01:54:15 | H105T | 1. | IHW Alex | Berlin | 02:08:38 | | 2. | | Treptower SV | 02:10:44 | | 3. | MTK | Bad Harzburg | 02:11:26 | H105T | 14. | BSV | Halle-Ammendorf | 02:45:22 | H145T | 1. | MTK | Bad Harzburg | 01:41:07 | | 2. | OLV | Uslar | 01:44:53 | | 3. | | Kaulsdorfer OLV | 01:45:09 | | 9. | Wissenschaft. | Quedlinburg | 01:54:08 | H175T | 1. | Planeta | Radebeul | 01:23:52 | | 2. | USV TU | Dresden | 01:26:25 | | 3. | ESV Lok | Berlin | 01:33:32 | | 11. | Wissenschaft. | Quedlinburg | 02:02:09 | Rahmenlauf | | | | | Kurz | 1. | USV | Jena | 01:16:05 | | 2. | Post SV | Dresden | 01:21:40 | | 3. | MTK | Bad Harzburg | 01:24:25 | Lang | 1. | ASG | Teutoburger Wald | 02:30:58 | | 2. | OSC | Kassel | 02:36:48 | | 3. | Eintracht | Dortmund | 02:46:03 | | 7. | UCS | Magdeburg | 02:55:02 |
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 - Start
 - Start
 - Kartenausgabe am Start
 - Susanne Otto
Der nun schon traditionelle Magdeburger Weihnachts-Orientierungslauf wurde bereits als
19. Auflage ausgetragen und konnte mit 114 Teilnehmern auf eine Rekordbeteiligung verweisen.
Das in der Zusammenarbeit seit 5 Jahren bewährte Team des Magdeburger SV 90 und des ESV Lok Magdeburg gab sich wieder sehr viel Mühe in der Vorbereitungsphase. So wird den
teilnehmenden Orientierungsläufern aus Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt eine möglichst abwechselnde Wettkampfform angeboten.
Viele sind bereits „Stammgäste“ bei diesem beliebten Abschlusslauf und kennen unseren Rotehornpark bis in den letzten Winkel.
Während die Teilnehmer der Alterklassen D 10 / H 10 und D 12 / H 12 auf klassischen Bahnen liefen, wurde ab der AK D / H 14 ein sogenannter Postennetz-OL angeboten. Die
Orientierungsaufgaben bestanden darin, dass eine definierte Anzahl von Postenstandorten pro Wettkampfbahn auf der Karte vorgegeben wurde und anzulaufen war. Die Routenwahl erfolgte jedoch in eigener Entscheidung der Sportler und ohne Zeitlimit. Das wiederum ergab sehr interessante Ergebnisse und Vergleiche ( auch Überraschungen) untereinander.
Die frischgebackene Deutsche Vizemeisterin Susanne Otto(ESV Lok MD) gewann auf ihrer Bahn über 4 km und lief 22 Posten in 34:23 Min. an. Ihr Cousin Mark Otto (ebenfalls Deutscher Vizemeister) stufte sich selbst auf die nächsthöhere Strecke über 6 km ein und lief die 24 Posten in 38:43 Min. an. Nur 3:20 hinter dem 4 Jahre älteren Sieger !
Veronika Lange (USC MD) als amtierende Deutsche Meisterin erlief die 23 Posten auf ihrer Streckenlänge von 6 km mit einem souveränen Vorsprung von 6:30 Minuten.
Eine Überraschung hingegen gab es bei den Senioren über die Distanz von 4 km und 20 Posten. Hier besiegte Christiane Apprecht ihren Vereinskameraden Peter Wichmann (beide USC MD) und durchlief die Strecke 49 Sekunden schneller.
Auch der frischgebackene Vizeweltmeister im Sprint-OL der AK m 70, Eberhard Höfer (ASG Teutoburger Wald) ließ es sich nicht nehmen, an unserem Lauf teilzunehmen. Allerdings musste er sich wesentlich jüngeren Konkurrenten auf der Bahn G geschlagen geben und belegte den 4. Platz.
Die Siegerehrung des Weihnachts-OLs fand viel Beifall in den einzelnen Kategorien.
Als Abschlussveranstaltung der Orientierungsläufer ist der Weihnachts-OL aus dem Terminkalender nicht mehr wegzudenken. Er hat sich sehr gut positioniert und profiliert.
Während dieser Veranstaltung wurde im vorweihnachtlichen Rahmen die Siegerehrung der Landesrangliste 2009 in den einzelnen Klassen durchgeführt.
Weitere Sieger waren:
D10: Anna Schulz (BSV Halle-Ammendorf)
H10: Alex Schönmeier (TOLF Berlin)
H 12: Jonas Wrubel (USC Magdeburg)
Herren- F: Frank Hursie (USC Magdeburg)
Damen-E: Nadine Enoch (USC Magdeburg)
Herren-E: Jens Köhler(MTV Braunschweig)
Herren G: Ludwig Genderjahn(Post SV Dresden)
Christa Buerschaper
Magdeburger SV 90 Am letzten Oktoberwochenende führten wir wieder einmal ein Orientierungslauftrainingslager durch. Wir hatten dafür herrliches Herbstwetter und als Ort das Sportlerheim in Möser gebucht.
Ziel sollte es für die Jüngeren sein grundlegende Orientierungslauftechniken zu erlernen und für die Älteren diese zu vertiefen. So trafen sich die insgesamt 14 Kinder und Jugendlichen am Freitagabend und starteten mit einer ersten kurzen Lauftrainingseinheit in das Wochenende. Anschließend gab es neben der Eröffnung des Trainingslagers durch den örtlichen „Gastgeber“ Holger Jurack (ESV Lok Magdeburg) und der Landesjugendfachwartin im Bereich OL, Anja Hursie, noch ein gemeinsames Abendessen in großer Runde.
Am Samstagvormittag stand als Wettkampf, denn auch das muss geübt werden, der vom ESV Lok Magdeburg durchgeführte Duathlon (MTB-O + OL) auf dem Programm. Die Kinder und Jugendlichen konnten zwischen 4 verschiedenen Laufstrecken und 2 Varianten für den mit dem Fahrrad zu bewältigenden Teil wählen, wobei sich die Kleineren lediglich auf den Fuß-OL konzentrierten. Große Unterstützung erfuhren wir dabei vom Fahrradladen „Fahrrad Zöffzig“ in Möser, der uns für das Wochenende kostenlos Räder zur Verfügung stellte.
Am Nachmittag ging es dann in eine technische Einheit. Geübt wurde das An- und Ablaufen von Posten, sowie das schnelle Orientieren. Grundlage dafür war ein Schmetterlings-OL. Wie auch schon am Vormittag wurden vor allem die Kleinen immer von einem Schattenläufer begleitet.
Nach diesem doch ziemlich anstrengenden Tag, galt es noch einmal die Motivation hochzuschrauben. So wurde am Ende des Tages Halloween zelebriert. Dazu gab es selbst gemachten Spinnenkuchen, Kürbisse, Gruselgeschichten und natürlich eine schaurige Nachtwanderung. Die Versorgung erfolgte mit Leckerem vom Grill.
Am Sonntag stand nach einem umfangreichen Frühstück für die Jüngeren eine weitere „normale“ OL Einheit auf dem Programm, welche wieder, je nach Können, mit oder ohne helfenden Schatten absolviert wurde. Für die Erfahreneren galt es einen Korridor-OL zu bewältigen. Dabei waren sie gezwungen intensiv ihren Kompass zu nutzen und konnten das Halten der Richtung im Gelände üben. Nach dem Mittag mussten wir nur noch gemeinsam das gastliche Objekt beräumen. Dann ging es am frühen Nachmittag für Alle erschöpft in Richtung Heimat.
Neben dem absolut fantastischen Wetter, einem sehr schönen Wald und dem gastlichen Objekt trugen der lokale OL-Verein (ESV Lok Magdeburg) – insbesondere die Familie Jurack, der Fahrradladen Fahrrad Zöffzig durch sein spendables Leihen der Räder und natürlich alle Betreuer zum Gelingen des Trainingslagers bei. Insbesondere sei der Familie Büchner gedankt, welche nicht nur in der Vorbereitung viel organisiert hatte und als Betreuer anwesend war, sondern auch die komplette Versorgung an diesem Wochenende übernommen hatte. Am Dienstag, den 04.08.2009, fand auf Initiative der verantwortlichen Leiterin des Hortes der Grundschule Möser, Frau Brockhaus, ein erster Kontakt von Schülern aus der Ferienbetreuung zur Sportart Orientierungslauf statt. Dazu hatte unser Sportfreund Holger Jurack langfristig auf der vorhandenen Orientierungslauf-Spezial-Karte Möser-Süd eine Anfängerstrecke für die Hortkinder vorbereitet, um diesen sowohl in Theorie als auch in Praxis das Einmaleins des Orientierungslaufes zu erklären. Am 04.08.2009 um 09.00 Uhr war es dann soweit. Treffpunkt war das Hortgelände in Möser, dass sich keine 15 Minuten Fußweg vom Külzauer Forst, dem hiesigen Wald, befindet. 45 Kinder der zukünftigen ersten bis vierten Klassen erwarteten gespannt Holger Jurack und lauschten seinen Erläuterungen zur Sportart Orientierungslauf und dem Umgang mit Kompass und Karte mit den vielen unbekannten Symbolen. Unterstützt wurde er dabei von seinem Sohn Dennis Jurack. 30 Minuten theoretische Einführung reichten aus, um die Kinder für die praktische Umsetzung zu begeistern. Als Wettkampfform wurden für die Klassen 1 bis 3 ein Staffellauf und für die Viertklässler der Einzellauf gewählt. Die Streckenlänge betrug für jeden 1,2 km. Nach der Einteilung der Staffeln mit je 3 Kindern wurden klassenweise im Abstand von einer Minute die Massenstarts vollzogen. Die Einzelläufer starteten unmittelbar darauf, wiederum im Minutenabstand.
Die Übersicht bei den Wechseln der Staffel zu bewahren war nicht ganz einfach, denn es gab keine Startnummern, sondern nur das Wissen um die Gesichter und schnell waren die Klassenstufen untereinander vermischt. Jedoch kannten sich die Kinder untereinander in den einzelnen Staffeln gut genug, so dass am Ende des Wettkampfes Sieger und Platzierte geehrt werden konnten. Die Kinder waren so sehr vom Orientierungslauf begeistert, dass viele am liebsten noch einmal gelaufen wären. Mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederum eine solche Veranstaltung durchzuführen, verabschiedeten sich Dennis und Holger Jurack und freuen sich auf ein nächstes Mal vor ähnlich begeisterten Kindern. |