Ergebnisse des OL Laufes beim Jahn Turnfest 2009 Unter sportlich-fachlicher Regie der OL-Verantwortlichen des ESV Lok Magdeburg (Irma Riebeseel) und des Magdeburger SV 90 (Christa Buerschaper) fanden in den letzten Tagen mehrere Orientierungsläufe mit der Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“ mit insgesamt 44 Schülern der 5. Klassen statt. Die pädagogischen Verantwortlichen der Klasse 5S1, Frau Reichel und Frau Scheibe, sowie die der Klasse 5S2, Frau Jung und Frau Leue waren von den Leistungen ihrer Schützlinge recht angetan. So hatte doch die schnellste 2-er Mannschaft immerhin eine starke und beachtliche Zeit von 45 Minuten über die Distanz von 3,3 km Luftlinie erlaufen. Beachtlich ist diese Zeit deshalb, weil sie ohne jegliches vorheriges spezielles Orientierungslauftraining erreicht wurde. Es wurden lediglich die Bedeutung der Kartensignaturen eingangs erläutert.
Bei sommerlichen Temperaturen um ca. 20 Grad, mit Start und Ziel am landschaftlich reizvollen Wasserfall, war den Schülern die Freude ins Gesicht geschrieben, die Vorgaben problemlos realisiert zu haben.
Die gleichzeitig durchgeführten Orientierungsläufe mit den Klassen 1a (Frau Bühnemamm) und 1 b (Frau Terzer) der Grundschule „Am Brückfeld“ mit insgesamt 30 Schülerinnen und Schülern wurden auch im Modus von 2-er Mannschaften durchgeführt. Jedoch war hier der Gedanke des Kennenlernens einer Sportart das vorrangige Ziel. Gemeinsam übte man das Einnorden der Karte mit Hilfe des Kompasses und das Laufen zu den einzelnen Kontrollposten noch gemeinsam. Dabei gaben sich die Schüler sehr viel Mühe, die eingezeichneten Kontrollposten in der Natur schnell zu finden. Von den Erfolgserlebnissen gekennzeichnet, hatten auch die Erstklässler viel Freude an der völlig anderen sportlichen Betätigung. Immerhin waren 2 km Luftlinie zu meistern.
Am Freitag, dem 19.06.2009 leitete der Sportfreund Holger Jurack (ESV Lok Magdeburg) in Möser einen freudbetonten, aber mit Wettkampfcharakter versehenen Orientierungslauf mit 20 jugendlichen Leichtathleten. Auch hier war der Gedanke der Teambildung und der sinnvollen Freizeitgestaltung vordergründig. Hervorragende Eigenschaften wie z.B. Kameradschaft, Willensstärke sollen herausgebildet werden.
In Möser werden demnächst (13.07.2009 und 04.08.2009) noch weitere 2 Termine mit insgesamt 64 Kindern des Kindergartens und des Hortes stattfinden.
Bei der am 20. Juni in Oelsa (Sachsen) stattfindenden Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz erliefen die OLer aus Sachsen-Anhalt bemerkenswerte Erfolge. Die Meistertitel in den Eliteklassen (Damen und Herren) gingen erstmal alle beide zugleich nach Sachsen-Anhalt. Karin Schmalfeld (BSV HAlle Ammendorf) dominierte in gewohnter Manier die Damenkonkurrenz und Torben Wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) gelang mit dem Meisterschaftssieg in der Herrenklasse sein bislang größter Triumph auf nationaler Ebene. Ein weiterer Meistertitel für Veronika Lange (USC Magdeburg, Kategorie D50), zwei 5. Plätzen (Alexander Büchner, BSV HAlle-Ammendorf, H16, und Harald Müller, SV Wissenschaft Quedlinburg, H70) und ein 6. Platz (Andreas Spengler, ESV Lok Dessau, H45) vervollständigten die bemerkenswerten Leistungen. (Mehr Informationen unter www.orientierungslauf.de/1/2/0/922) Am Samstag, den 20.06.09 fand in Oelsa die Deutsche Meisterschaft im Orientierungslauf in der Mitteldistanz statt. Die Dippoldiswalder Heide im Vorland des Osterzgebirges forderte von den über 700 Teilnehmern eine starke Physis und gute Orientierungsfähigkeiten. Der Wechsel von schnellen offenen Geländeabschnitten und schwer belaufbaren verwachsenen Passagen stellte eine besondere Herausforderung an die optimale Routenwahl. Während Karin Schmalfeld (Halle-Ammendorf) in der Damenkategorie in schon gewohnter Manier die Konkurrenz klar distanzierte, war dies für den Wahl-Osloer Torben Wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) der aktuell größte Erfolg auf nationaler Ebene.
Am Sonntag fand im gleichen Gelände ein Bundesranglistenlauf statt, wo beide Vortagssieger ihre Stärke erneut unter Beweis stellten.
Ergebnisse: DM-Mitteldistanz (Weltranglistenlauf)
Damen-Elite (4,6km; 145 Hm; 15P) 1. Karin Schmalfeld (BSV Halle-Ammendorf) 32:01 2. Gunda Fischer (OLV Weimar) 36:17 3. Marie Winkler (USV Jena) 39:56
Herren-Elite (5,9km; 200Hm; 19P) 1. Torben Wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) 35:33 2. Robert Krüger (SSV Planeta Radebeul) 35:56 3. Philipp Müller (Post-SV Dresden) 36:37
weitere Plazierungen: Herren 16: 5. Alexander Büchner (BSV Halle-Ammendorf) Herren 45: 6. Andreas Spengler (ESV Lok Dessau) Herren 65: 6. Dieter Conrad (SV Wissenschaft Quedlinburg) Herren 70: 5. Harald Müller (SV Wissenschaft Quedlinburg)
Ergebnisse BRL-Langdistanz (Weltranglistenlauf)
Damen-Elite (9,4km; 200 Hm; 22P) 1. Karin Schmalfeld (BSV Halle-Ammendorf) 62:06 2. Gunda Fischer (OLV Weimar) 80:11 3. Jitka Kraemer (Post-SV Dresden) 82:14
Herren-Elite (14,6km; 280 Hm; 30 P) 1. Torben Wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) 84:33 2. Robert Krüger (SSV Planeta Radebeul) 88:11 3. Sören Lösch (USV Jena) 88:29
Herren 65: 2. Dieter Conrad (SV Wissenschaft Quedlinburg 
76 Sportfreunde aus 19 Sportvereinen der Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg hatten den Weg in das LSG Spitzberg bei Dessau- Roßlau zum Orientierungslauf des ESV Lok Dessau gefunden.
Nach 5 Jahren bot wieder einmal das dortige Jugendwaldheim ein optimales Domizil für das Wettkampfzentrum.
Mit viel Liebe und Mühe hatten die Sportfreunde um Andreas Spengler das Umfeld für die Veranstaltung geschaffen, die Karte vorbereitet und Strecken festgelegt.
Der Wettkampf selbst fand bei regenfreiem Wetter statt, obwohl dunkle Wolken hin und wieder bedrohlich wirkten.
Die Orientierung im Gelände wurde durch Unterholz und starken Grünbewuchs nicht gerade erleichtert, dennoch gab es am Ende viele zufriedene Gesichter über einen gelungenen Wettkampf.
Die stärkste Altersklasse war die H 40 mit 12 Startern Hier gewann Andreas Ohk vom USC Magdeburg vor Göran Wendler, Wissenschaft Quedlinburg.
Die deutlichsten Sieger waren bei den Männern der H 21 AL Wieland Kärger (USC Leipzig) mit 34 Minuten Vorsprung und bei den Damen in der D 45 Veronika Lange( USC Magdeburg) mit 20 Minuten.
Viel Lob ernteten die Veranstalter für die Gestaltung des Kinder-OL. 10 kleine Nachwuchssportler liefen mit Begeisterung die markierte Strecke ab.
Hans Güth
ESV Lok Dessau Liebe Sportfreunde,
am vergangenen Wochenende fand im Raum Chemnitz der alljährliche Vergleichskampf der Kinder und Jugendlichen im Orientierungslauf statt. Insgesamt waren 12 Bundesländer mit ihren Kinder-und Jugendauswahlmannschaften am Start. Die Auswahl Sachsen-Anhalts belegte insgesamt den 10.Platz. Aber es gab eine herausragende Einzelleistung durch Susanne Otto - Klasse D 14, ESV Lok Magdeburg. Sie belegte einen ganz tollen 3.Platz im Einzellauf in ihrer Altersklasse. Ihre Staffel erlief den 7. Platz. Der Auswahltrainer Andreas Quandt sagte, daß es eine solch hervorragende Einzelpatzierung schon sehr lange nicht mehr gegeben hat. Es wäre schön, könnte eine diesbezügliche Ergänzung zu den mitgelieferten Bild gemacht werden. Das würde auch die Jugend motivieren.
Christa Buerschaper Magdeburger SV 90 Abt.Ltr. OL |
 - Bahnleger Rainer Enoch
 - Damen 19-39 bei der Auswertung
Am 17.05.2009 richtete die Abteilung Orientierungslauf des USC Magdeburg e.V. die Landesmeisterschaft im Sprint-Orientierungslauf aus. Als Ort des Geschehens wählte der Ausrichter den Elbauenpark in Magdeburg, der 1999 anlässlich der Bundesgartenschau auf dem Cracauer Anger entstand.
Für die als Doppelsprint ausgeschriebene Veranstaltung wurden durch Rainer Enoch, der auch als Bahnleger fungierte, zwei vollständig überarbeitete Karten mit aktueller Sprintsignatur erstellt.
Mit dem Start an der Seebühne lagen die Bahnen beim ersten Lauf überwiegend im westlichen Teil des Parks, dem „Kleinen Cracauer Anger“. Die Herausforderung für die Läufer bestand in diesem Areal in erster Linie darin, neben der Beibehaltung eines hohen Lauftempos, die zum Teil versteckten Posten mit Hilfe einer exakten Feinorientierung anzulaufen.
Der zweite Lauf führte die OLer dann über den im östlichen Teil gelegenen „Großen Cracauer Anger“, in dem die Läufer mit stärkerem Unterbewuchs zu kämpfen hatten. Mit dem Auf und Ab im Bereich der Schießwälle und dem Erklimmen des Aussichtspunktes auf der ehemaligen Deponie, wurde den Läufern neben dem orientierungstechnischem Können auch physisch vieles abverlangt.
Nach einem interessanten Wettkampftag wurden dann am Nachmittag, bei sommerlichen Temperaturen, die neuen Landesmeister gekürt.
Die Landesmeister 2009 Name | Klasse | Verein | Sven Behling | Direkt 10 | USC Magdeburg | Susanne Otto | D -14 | ESV Lok Magdeburg | Nadine Enoch | D 19-39 | USC Magdeburg | Veronika Lange | D 40-54 | USC Magdeburg | Christiane Apprecht | D 55- | USC Magdeburg | Matti Schulz | H -14 | BSV Halle-Ammendorf | Alexander Büchner | H -18 | BSV Halle-Ammendorf | Andreas Spengler | H 19-39 | ESV Lok Dessau | Sven Claudius | H 40-54 | USC Magdeburg | Rüdiger Hagner | H 55- | HSG Merseburg |
Link zu den Gesamtergebnissen:
http://www.ol-usc-magdeburg.uwe-boehning.de/neuigkeiten/154-doppelsprint-ol-im-elbauenpark-magdeburg.html Der 1. Ranglistenlauf unseres Landes fand bei stetigem Regen am 15.03.2009 in Möser statt. Mit 86 gestarteten Orientierungsläufern konnte eine recht ansprechende Beteiligung erreicht werden.
Gäste aus Braunschweig, Berlin, Dresden, Potsdam und Leipzig befanden sich auch im Starterfeld auf den insgesamt 12 vorbereiteten Wettkampbahnen.
Die sehr gute Organisation der Veranstaltung durch die beiden Vereine ESV Lok Magdeburg und Magdeburger SV 90 entschädigten die Teilnehmer in vollem Maße.
Eine ausgetüftelte Bahnlegung mit sehr anspruchsvollen Kompaßläufen forderten neben dem sandigen Boden und den teilweise starken Trockengrasstand bereits zum Saisonauftakt eine hohe Konzentration und Kondition der Sportler. Hierbei konnte man auch erkennen, wer den Winter gut für die Vorbereitung genutzt hatte.
So konnten Susanne Otto (D14 – ESV Lok Magdeburg),Matti Schulz (H 12- BSV Halle-Ammendorf), Alexander Büchner (H 16 –BSV Halle-Ammendorf), Daniela Düring ( D19A), Andreas Ohk (H40), Veronika Lange (D45), Peter Wichmann ( H65) alle USC Magdeburg und Dieter Conrad (H 60 - SV Wissenschaft Quedlinburg) bereits die Gunst der Stunde nutzen und in ihren Altersklassen souverän siegen.
Weitere Siege gab es durch:
D 10: Franziska Kohler UDC MD
H 10: Sven Behling USC MD
D 12: Lisa-Marie Böhning USC MD
H 14 : Mark Otto TOLF Berlin
D 16: Anne Jurack – ESV Lok MD
H 20: Dennis Jurack- ESV Lok MD
H 21 A: Jens Köhler, MTV Braunschweig
H 35: Andrey Nedoborovsky, BSV Halle-Ammendorf
D 40: Lisa Rihko-Struckmann, MTV Braunschweig
H 45: Volker Otto, TOLF Berlin
D 50: Viola Kaiser, HSG Merseburg
H 50: Hans-Peter Blome, TOLF Berlin
D 55: Christian Apprecht USC MD
H 55: Rainer Enoch USC MD
D 70: Heidi Hursie USC MD
H 70: Harald Müller, SV Wissenschaft Quedlinburg
D 19B: Kati Tschischkale, OLV Potsdam
H 21B: Karsten Lehmann, OLV Potsdam
Beginner: Olga August USC MD
Zweite Plätze errangen:
D 10: Bente Wendler, SV Wissenschaft Quedlinburg
H 10: Johannes Otto ESV Lok MD
H 12: Elias Gernhöfer, SV Wissenschaft Quedlinburg
D 14: Vreni Behling USC MD
H 14: Magnus Struckmann, MTV Braunschweig
H 16: Jonas Hursie USC MD
D 19A: Jeannette Betz, BSV Halle-Ammendorf
H 21 A: Andreas Spengler, ESV Lok Dessau
D 40: Sabine Behling USC MD
H 40: Sven Claudius USC MD
D 45: Angela Münch, HSG Merseburg
H 45: Ralf Büchner, BSV Halle-Ammendorf
D 50: Susanne Wendler, SV Wissenschaft Quedlinburg
H 50: Gerhard Plötz, OLV Potsdam
H 55: Hans Güth, ESV Lok Dessau
H 60: Rainer Müller, USV TU Dresden
H 65: Gerhard Kämpfer, HSG Merseburg
H 70: Eberhard Höfer, ASG Teutoburger Wald
D 19B: Ina Conrad, SV Wissenschaft Quedlinburg
H 21B: Andreas Quandt, SV Wissenschaft Quedlinburg
Dritte Plätze erreichten:
D 10: Datscha Nedoborowsky, BSV Halle-Ammendorf
H 14: Paul Böhning USC MD
H 16: Lukas Hursie USC MD
D 19A: Nadine Enoch USC MD
H 21A: Jens Struckmann, MTV Braunschweig
D 40: Ines Wehrmann ESV Lok MD
H 40: Carsten Behling USC MD
D 45: Carola Büchner, BSV Halle-Ammendorf
H 45: Michael Bantel, ESV Lok Dessau
D 50: Karin Merzdorf, Vorwärts Leipzig
H 50: Manfred Knörgen, HSG Merseburg
H 55: Peter Schoppe, HSG Merseburg
H 60: Walter Ohk, Schönebecker SV 1861
H 70: Wolf Kummer, BSV Halle-Ammendorf
D 19B: Michaela Köppe ESV Lok MD
H 21B: Christian Apprecht USC MD
i.A. des Veranstalterteams
Christa Buerschaper
Magdeburger SV 90 - Deutsche Bestenkämpfe im Nachtorientierungslauf am 28.02.2009 -
Lapano. Wo liegt das eigentlich? Der Name klingt nach sehr weit östlich. Vielleicht findet die diesjährige Nachtmeisterschaft in einem japanischen Landschaftspark statt? Doch weit gefehlt. Das Laufgebiet liegt im tiefsten Westen Deutschlands, am Rande von Duisburg.
Lapano ist die wenigsagende Abkürzung für Landschaftspark Nord. Dahinter verbirgt sich ein Programm von regionaler Dimension und der Lapano ist ein Beleg dafür: Strukturwandel im Ruhrgebiet; der Umbau einer ganzen Region, die lange Zeit vom Kohlebergbau und der Schwerindustrie geprägt wurde.
Der Landschaftspark liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Eisenhütte und wird geprägt von alten Industriebauten, Förderanlagen, Resten der Betriebsbahn und Halden. Das Laufgebiet ist Industrie- und Freilichtmuseum, sowie Naherholungsgebiet in Einem.
Im engeren Bereich der Industrieanlagen prägen gepflasterte Straßen, Wege und Plätze, enge Durchlässe, Treppen, Laufstege, kleine Rasenflächen und Blumenrabatten das Laufgebiet. Nachts werden die Industrieanlagen in fahlen Grün-, Blau- und Rottönen unwirklich angestrahlt. Fast ein mystisches Erscheinungsbild, welches uns zum Start empfing. Wer Assoziationen wie bei Filmen „Stalker“ oder „Terminator“ hat, dürfte so ziemlich richtig liegen.
Hier findet Orientierungslauf gewissermaßen auf drei Ebenen statt und eine kleine Fehlinterpretation der Karte oder ein kleiner Parallelfehler können fatale zeitliche Folgen haben, wie der Autor selbst erleben durfte. Es kann durchaus passieren, dass man nach seiner Laufkarte vermeintlich am richtigen Ort angekommen scheint, der Kontrollpunkt aber unüberwindbare zehn Meter tiefer gesichtet wird. Da hilft nur eines: So schnell wie möglich die nächste Treppe oder Stiege wieder herunter und die 200 Meter um die Industrieanlage unten herumsprinten.
Jenseits der Industrieanlagen bestimmen vor allem renaturierte Halden, Reste alter Förder- und Bahnanlagen, Kanäle und verwilderte Bracheflächen die Anforderungen an den Läufer. Einerseits ist schnelles Laufen möglich, also ein typisches Gebiet für die Sprinter unter den Orientierungsläufern, andererseits ist akkurates Kartelesen erforderlich, um nicht plötzlich vor einem unpassierbaren Hindernis wie einem breiten versumpften Wassergraben oder einem Brombeerfeld mit nahezu armstarken über zwei Meter hohen Ranken zu stehen. Vor letzteren warnte uns der Veranstalter eindringlich, indem er uns im Wettkampfzentrum einige imposante Muster präsentierte.
Auch ein weiterer Hinweis hörte sich für einen Orientierungsläufer skurril an, war aber ebenfalls sehr hilfreich. Lasst den Kompass in der Tasche. Es ist soviel Eisen im und über dem Boden, dass die Missweisungen erheblich sein können – bis zu 180 Grad – und diese je nach Position zu den Objekten auch noch schwanken können.
Wie schrieb doch der Veranstalter in der Einladung? Das Gelände bietet auf der kleinen Fläche (ca. 1,5qkm) manche Überraschung!
Kurz vor dem Start sprach mich einer der Organisatoren an und fragte, ob ich im Vorjahr schon einmal dort gelaufen sei und, als ich verneinte, äußerte, du wirst überrascht sein, das ist ein ganz schräges Gelände.
Nun, er hatte recht und wir erlebten einen wirklich ungewöhnlichen herausfordernden Wettkampf der besonderen Art, wie wir ihn selten absolvieren können.
Wie bereits im Jahr 2008 beim Sprintlauf zur Deutschen Parktour am 13. April kam Karin Schmalfeld vom BSV Halle-Ammendorf bestens mit den Bedingungen von Gelände und Karte zurecht und siegte in der Damen Elite über die 7,3 km Luftlinie mit 26 Kontrollposten in hervorragenden 57:01 Minuten. Sie verwies damit Maike Brandt (TU Ilmenau, 69:46) und Jennifer Warg (Skizunft Wiesbaden, 73:06) ungefährdet auf die Plätze.
Aus Sachsen-Anhalt starteten noch zwei weiter Läufer, beide ebenfalls vom BSV Halle-Ammendorf, welche allerdings nicht an das Ergebnis von Karin Schmalfeld anknüpfen konnten. Andriy Nedoborovsky belegte in der Meisterschaftswertung bei den Herren 35 (Luftlinie 8,0 km, 27 Posten) den 7. Platz (total 8. in der Altersklasse) und Jan Kaminsky bei den Herren 45 (Luftlinie 7,0 km, 25 Posten) den 4. Platz (total 6. in der Altersklasse).
Wir gratulieren Karin Schmalfeld zum Sieg und sind überzeugt, dass es in diesem Terrain bald heißen wird: Willkommen im Lapano zum Dritten!
22.03.2009
Jan Kaminsky
Bei der am 20. Juni in Oelsa (Sachsen) stattfindenden Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz erliefen die OLer aus Sachsen-Anhalt bemerkenswerte Erfolge. Die Meistertitel in den Eliteklassen (Damen und Herren) gingen erstmal alle beide zugleich nach Sachsen-Anhalt. Karin Schmalfeld (BSV HAlle Ammendorf) dominierte in gewohnter Manier die Damenkonkurrenz und Torben Wendler (SV Wissenschaft Quedlinburg) gelang mit dem Meisterschaftssieg in der Herrenklasse sein bislang größter Triumph auf nationaler Ebene. Ein weiterer Meistertitel für Veronika Lange (USC Magdeburg, Kategorie D50), zwei 5. Plätzen (Alexander Büchner, BSV HAlle-Ammendorf, H16, und Harald Müller, SV Wissenschaft Quedlinburg, H70) und ein 6. Platz (Andreas Spengler, ESV Lok Dessau, H45) vervollständigten die bemerkenswerten Leistungen. (Mehr Informationen unter www.orientierungslauf.de/1/2/0/922) |