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14. WM Rhönradturnen 2022 in Sønderborg - Gold und Bronze für Malte Schröder


Malte Schröder aus Magdeburg wurde Spiral-Weltmeister Foto: Katalin Breuer
Malte Schröder aus Magdeburg wurde Spiral-Weltmeister Foto: Katalin Breuer

Nach Cincinnati (USA) 2016 und Magglingen (SUI) 2018 mussten die für Mai 2021 in New Jersey geplanten 14. Weltmeisterschaften im Rhönradturnen pandemiebedingt abgesagt und verschoben werden. Sie fanden nun vom 25. - 28. Mai 2022 in Sønderborg (DEN) statt, die heute als bedeutendste Jugendstil-Stadt Dänemarks gilt.

Insgesamt nahmen über 9 Athleten aus 13 Nationen an diesem Jahreshöhepunkt teil. Deutschland stellt mit 22 Akteuren die zahlenmäßig größte Delegation, gefolgt von Japan (12), der Schweiz und den USA (je 11). Erstmals registrierte der Internationale Rhönradverband (IRV) auch Teilnehmer aus Bulgarien und aus Ghana. Insbesondere im Juniorenbereich rechnete man trotz erheblicher pandemiebedingter Trainingsrückstände mit einer erstarkten internationalen Konkurrenzsituation.

Nach den Qualifikationen der Elite (Mittwoch) und den Junioren (Donnerstag) fielen die ersten Entscheidungen am Donnerstag (26. Mai) in der jungen Disziplin Cyrrad. Am Freitag wurden die Mehrkampfchampions im Rhönradturnen ermittelt und am Samstag (28. Mai) fanden die Einzelfinals der Elite und der Junioren in den Rhönraddisziplinen statt,


Am finalen WM-Schlusstag dominierten Deutschlands Frauen noch einmal mit WM-Titeln in allen drei Finaldisziplinen, wobei es im Geradeturnen eine Dreiteilung der Goldmedaille mit Japan und Österreich gab: Karina Peisker (GER), Birgit Halwachs (AUT) und Aya Horiguchi (JPN) sind die drei neuen Gerade-Weltmeisterinnen. Die besten Spiralen kreierte Lilia Lessel und beim Sprung holte Sarah Metz den dritten Tagestitel bei den Frauen nach Deutschland


Bei den Männern gingen die Final-Titel an drei Nationen: Die Schweiz mit Simon Rufer gewann das Geradeturnen, Deutschland stellte mit dem Magdeburger Malte Schröter den Spiral-Weltmeister und Japan mit Ryuichi Goto den Sprung-Champion.

Die WM-Mannschaftswertung sah im Elitebereich Deutschland auf Platz 1, gefolgt von Japan und der Schweiz, dicht gefolgt von Österreich.


Beim WM-Mehrkampf-Finale der Frauen gab es einen deutschen Doppelerfolg durch Karina PEISKER (29,90), die mit erfolgreicher Titelverteidigung ihren vierten WM-Titel sicherte, knapp vor ihrer Landsfrau Lilia LESSEL (29,75). Zuvor zur WM 2018 im Schweizer Magglingen war Karina Peisker bereits dreifache Junioren-Weltmeisterin geworden!

Bronze im Elitebereich ging diesmal mit nur -0,1 Punkten Rückstand an Österreichs WM-Debütantin, an die Salzburgerin Malena KERNACS.


Mehrkampf-Weltmeister der Männer wurde der Schweizer Meister von Satus Zürich, Simon RUFER (30,55) - auf dem Foto, links, jubelnd auf dem Weg zur Siegerehrung - nachdem er den japanischen Titelverteidiger Yasuhiko TAKAHASHI (30,25) auf den Silberrang verwiesen hatte.

Malte SCHRÖDER vom Magdeburger SV 1990 sicherte für Deutschland die Bronzemedaille (29,35)


Im CYR-RAD-Finale der Frauen standen allein fünf deutsche Turnerinnen:

Den WM Titel sicherte sich Larissa VON BEHREN (22,675) vor Sandra HEIDINGSFELDER (21,225) und vor Timea KLAEDTKE (20,075).

Das CYR-RAD-WM-Finale der Männer fand mit gerade mal drei Konkurrenten statt: Gold ging an Hauke NARTEN (GER; 24,050) vor Shigeki KANAI (JPN; 18,725) und Bronze an Casey CROWE (USA; 12,525).

Diese neue innovative aber auch sportlich anspruchsvolle Einrad-Variante kämpft im ambitionierten Wettkampfbereich noch um ihre internationale Verbreitung, wenn sie auch im kommerziellen und zirzensischen Showbereich bereits eine beachtliche Anerkennung gefunden hat.


Ergebnisse:



Quellen:







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