Rhönradturner des Landesstützpunkts beim Magdeburger SV 90 mit hervorragenden Wettkampfergebnissen
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Deutsche Jugendmeisterschaften 2026
Am 20. und 21. Juni 2026 fanden in Würzburg die Deutschen Jugendmeisterschaften im Rhönradturnen statt.
Bei den Jüngsten, der Bundesklasse der 12-jährigen, belegte Johanna Alexa Julius den 7. Platz und Elsa Schöps den 11. Platz.
In Bundesklasse der 13- und 14-jährigen starteten Celina Meyer und Abby Iseke, Celina wurde 7. und Abby belegte den 12. Platz. Sie waren damit die Besten des jüngeren Jahrganges.
In der Bundesklasse 15 / 16 weiblich erreichte Janna Heise den 15. Platz.


Weltmeisterschaften 2026 in Göttingen (1. bis 4. Juli)
Sophie Julius und Malte Schröder hatten sich über hervorragende Platzierungen bei zwei Wettkämpfen für die heimischen Weltmeisterschaften der Senioren qualifiziert. Leider hat sich Malte beim letzten Mannschaftstraining verletzt und konnte sich seinen Traum, Mehrkampf-Weltmeister zu werden, in diesem Jahr nicht erfüllen. Wir wünschen ihm alles Gute bei seiner Genesung, und dass er mit neuer Kraft zurück kommen kann. Dadurch kam Ricardo Milan Radig zu seinem ersten Weltmeisterschaftseinsatz.


Mit dabei waren mit Emma Wilke (erstes Bild, li. u.) und Lisa Göttel (zweites. Bild, li.) 2 Kampfrichter aus unserem Verein, die in diesem Jahr die Internationale Kampfrichterlizenz erworben haben.
Am 1. Juli fanden die Semi-Finals statt, bei denen Rhönradturner aus 18 Nationen um jeweils 6 Finalplätze im Mehrkampf und den drei Disziplinen Geradeturnen mit Musik, Spirale und Sprung turnten.
Ricardo, der als kurzfristiger Ersatz für Malte erst am Montag und ohne Wettkampfvorbereitung zu den Weltmeisterschaften angereist war, war mit seinen Wettkampfleistungen nicht zufrieden. Er und das Trainerteam der Nationalmannschaft ordneten das jedoch realistisch ein. Auf seine weitere Entwicklung können wir gespannt sein.

Ganz anders waren die Erwartungen bei Sophie, die als amtierende Mehrkampf-Juniorenweltmeisterin 2024 - Weltmeisterschaften finden nur alle 2 Jahre statt - erstmals bei den Erwachsenen antrat und dafür eine Rhönrad-Kür mit Musik erarbeiten musste. Bereits die beiden deutschen Qualifikationswettkämpfe zeigten, dass ihr der Übergang gelungen war, jedoch stand die Einordnung im internationalen Umfeld noch aus.
Wirkte sie nach dem Einturnen noch sehr verunsichert, zeigte sie in den Halbfinal-Wettkämpfen des ersten Tages ihre typische Nervenstärke: Sie erreichte das Mehrkampffinale, das Spiralefinale und das Sprungfinale, lediglich das Musikkürfinale verpasste sie knapp.
Mehrkampffinale einer Ausnahmeturnerin
Sophie verbesserte sich im Mehrkampffinale gegenüber dem Semifinals in allen Disziplinen. Sie begann den Wettkampftag mit einer Weltklasse-Spiraleübung: Ihre Wertung von 18,35 Punkten stellten die Weltmeisterschaftsbestwertung dar. Es folgte ihre wunderschön choreografierte Musikkür (15,7 Punkte), ein kleiner Wackler beim Fersenhang blieb ohne Folgen. Gemeinsam mit ihrem anschließenden Sprung (14,25 Punkte) vom Rhönrad führte das zum ihrem ersten Mehrkampf-Weltmeistertitel bei den Erwachsenen.





